Inmitten von riesigen Bauklötzen


Siem Reap ist der Ausgangspunkt für die Besichtigung von Angkor, der legendären, dem Urwald wieder abgerungenen Tempelstadt in Kambodscha. Bekannt sind vor allem die Fotos von überwachsenen Tempelruinen. Und eines dieser Fotos hat in mir den unbezwingbaren Wunsch ausgelöst, hier her zu kommen. Und jeder, der mich kennt, weiß was es bedeutet, wenn ich mir mal etwas in den Kopf gesetzt habe!!

unser Hotel in Siem Reap

unser Hotel in Siem Reap

Ich war schon vor 4 Jahren hier. Damals für 5 Tage – und das war eindeutig zu kurz! Diesmal haben wir uns mit Luzie 8 Tage Zeit genommen. Wir haben uns ein 4 Sterne Hotel mit Pool gebucht, zumal wir uns über Weihnachten auch mal was richtig schönes gönnen wollten. Und wir haben uns schon vorab einen Taxi / Tuk-Tuk Fahrer organisiert, eine Empfehlung von unserem lieben Freund Marco.

Im Tuk-Tuk über den Markt hinter unserem Hotel in Siem Reap

Im Tuk-Tuk über den Markt hinter unserem Hotel in Siem Reap

Wir kamen mit dem Bus aus Phnom Penh und wurden an der Haltestelle schon von Thom erwartet. Er kam tatsächlich mit dem Auto um uns zum Hotel zu bringen. Das hatte ich überhaupt nicht erwartet. Thom ist ein fescher Kerl und er spricht sehr gut Englisch. Die Touren macht er nur nebenbei. Sonst arbeitet er für eine Vereinigung, die die Minen in der Umgebung entfernt. Er ist aber nicht als Minensucher unterwegs sondern repariert die Minensuchgeräte. Er sagt, das ist nicht so gefährlich – und da hat er eindeutig recht. Thom fährt auch so, dass man keine Schweißausbrüche und Herzattacken bekommt. Unser Hotel lag etwas außerhalb, also nicht inmitten der Bar- und Ausgehszene, was aber bedeutete, dass wir in Ruhe schlafen würden. Das Zimmer war riesig und sehr geschmackvoll eingerichtet. Der Pool war sehr nett, nicht wahnsinnig groß aber für ein paar Tempi hat es immer gereicht.

Die Stufenpyramide von Koh Ker

Die Stufenpyramide von Koh Ker

Wir wollten mit Luzie zuerst die weiter weg gelegenen Tempel besuchen. Diese benötigen zwar 1 bis 2 Stunden Anfahrtszeit, dafür sind aber weniger Menschen herum und man hat mehr Muße sich alles anzusehen. Dazu fuhren wir mit dem Auto. Unser erster Tag brachte uns nach Koh Ker und Beng Mealea. Koh Ker sieht aus wie eine Pyramide in den Anden – so als hätten sich die Inka hier her verirrt. Wir waren fast alleine und rundherum hörte man die Vögel zwitschern. An einer Seite konnte man über eine Holztreppe bis zum Gipfel hinauf steigen. Gott sei Dank war diese Seite gerade im Schatten, als wir dort waren. Es war aber trotzdem ziemlich schweißtreibend – aber der Ausblick war schön! Gegenüber vom Parkplatz waren noch kleinere, halb verfallene Ziegelgebäude, die zum Komplex dazu gehören.

Luzie in Beng Mealea, im Hintergrund unser Guide

Luzie in Beng Mealea, im Hintergrund unser Guide

Beng Mealea gehört seit 1992 zum Weltkulturerbe der UNESCO. Hier gibt es einen Rundgang, einen Holzsteg, der im Rundkurs  durch die Anlage führt. Aber wir wollten uns erst einmal ein Bild von der Ausdehnung des Tempels machen und gingen mit Luzie rund herum. Auf der Rückseite winkte uns einer der Wächter, er wollte uns ein paar spezielle Plätze zeigen. (Es ist gut, wenn man eine hübsche Tochter mit hat …) Also stiegen wir ihm nach, durch halb verfallene Tore, über nicht sehr vertrauenserweckende Brücken, an Mauersimsen entlang und über riesige Steinblöcke, die so zwischen den noch stehenden Mauern herum lagen. Wir konnten wirklich ganz besondere Blickwinkel entdecken und wunderschöne, romantische Plätze. Die Steinreliefs beeindruckten mich sehr und das Licht- Schattenspiel zwischen den Mauern und unter den Bäumen war ganz speziell. Vor allem dass es hier keine Menschenmassen gab, allein das war unbezahlbar! Und später als ich die Fotos betrachtete, fragte ich mich, ob ich verrückt gewesen bin! Ohne ortskundigen Führer hätte ich das nie in meinem Leben gemacht!! Als wir so inmitten der Ruinen standen konnten wir auf den Holzsteg sehen. Von dort aus hätten wir nicht einmal ein Viertel von dem gesehen, was wir erklettert hatten. Drei Chinesinnen riefen uns und fragten, wie man dort hin käme, wo wir gerade standen. Wir sagten nur, sie müssten an die Rückseite des Tempels gehen, da käme man herein. Unserem Begleiter gaben wir 5 Dollar. Wie wir später merkten, war das auch die Summe, die für derartige ‚Dienstleistungen‘ erwartet wurde.

staubige Fahrt zu den Tempeln

staubige Fahrt zu den Tempeln

Auch am nächsten Tag wollten wir noch die weiter entfernten Tempel besichtigen. Diesmal nahmen wir aber das Tuk-Tuk, weil man so viel mehr vom Land mitbekommt. Man spürt die Hitze und den Fahrtwind, man riecht die guten und die schlechten Düfte und man kann mit den Menschen am Wegesrand und in den anderen Fahrzeugen viel eher in Kontakt treten. Banteay Srei gehört zum archäologischen Park von Angkor Wat und kann mit dem Angkor Pass besucht werden. Es ist bekannt für seine wunderschönen, ganz fein ausgearbeiteten Steinmetzarbeiten.

das ist hohe Handwerkskunst - Banteay Srei

das ist hohe Handwerkskunst – Banteay Srei

Banteay Srei bedeutet übersetzt ‚Zitadelle der Frauen‘ oder auch ‚Zitadelle der Schönheit‘. Irgendwo habe ich gelesen, dass die feinen Stein-‚Schnitzereien‘ nur von kleinen Frauenhänden angefertigt werden konnten. In anderen Quellen war davon nicht die Rede. Wie auch immer, diese Tempelanlage ist einen Besuch wert! Sie ist so bekannt, dass leider auch Busse voller Chinesen hier her gekarrt werden. Das bedeutet Geschubse, Gedränge, Chinesen, die dir vor die Linse laufen oder die dich umtreten, weil sie einfach nicht schauen. Aber da mussten wir durch. Die feinen Arbeiten sind wirklich bemerkenswert! Und hin und wieder konnten wir Ecken finden, in die sich sonst niemand hin verirrte. Da konnte man dann das Bauwerk und den Platz auf sich wirken lassen. Die Motive der Reliefs waren alle unterschiedlich. Die einzelnen Tänzerinnen oder Göttinnen sahen alle anders aus, sogar in den Gesichtern konnte man unterschiedliche Züge erkennen. Und das bei Figuren, die nicht größer als 5 bis 10 cm waren!

Auf dem Weg nach Kbal Spean

Auf dem Weg nach Kbal Spean

Von Banteay Srei ging es weiter in den Phnom Kulen Nationalpark zur archäologischen Stätte Kbal Spean. Dabei handelt es sich um Sandsteinschnitzereien die in einem Bachbett zusammen mit hunderten Lingas (Phallus Symbole) mitten im Urwald gefunden wurden. Mitten im Urwald bedeutet auch, dass man eine Zeitlang durch den Wald und den Berg hinauf gehen muss, bis man bei Kbal Spean ankommt. Ich hatte noch Spatzen vom Vortag, von unserer Besteigung von Koh Ker und nun das auch noch. Bei gefühlten 40 Grad und 80 Prozent Luftfeuchtigkeit. Da half das ganze Blätterdach im Dschungel nichts. Erst als wir am Bach und bei dem kleinen Wasserfall angekommen waren, wurde es ein wenig kühler. Das Ganze war aber eher enttäuschend, ich hatte es mir viel spektakulärer vorgestellt. Wir gingen dann nicht den Weg sondern eine Zeitlang am Bach entlang zurück. Hier und da konnte man noch Steinmetzarbeiten im Bachbett erkennen. Aber wenn es so heiß und schwül ist, hält sich die Begeisterung in Grenzen.

irgendwo in Angkor

irgendwo in Angkor

Der Weg zurück mit dem Tuk-Tuk war richtig schön. Thom fuhr einen anderen Weg, durch endlose Reisfelder und vorbei an Wasserbüffeln und Reihern. Man konnte Menschen beobachten, die in den überschwemmten Wiesen und Kanälen fischten. Und immer wieder wurde freundlich gewinkt.

Am nächsten Tag gönnten wir uns eine Pause und eine zweistündige Massage. Wir waren am Vorabend nämlich kaum noch die Stufen in den ersten Stock zu unserem Zimmer hinauf gekommen. Die lange Treppe von Koh Ker und der Weg auf den Berg nach Kbal Spean machten sich bemerkbar – bei mir und bei Luzie (Gott sei Dank, sonst wäre ich mir wirklich alt vorgekommen). Aber so ganz ohne Action ging es natürlich auch nicht. Wir spazierten zu Fuß in die Innenstadt von Siem Reap.

am Markt hinter unserem Hotel in Siem Reap

am Markt hinter unserem Hotel in Siem Reap

Gleich hinter unserem Hotel war ein großer Wet-Market, der den ganzen Tag ging. Alleine der Weg da durch war schon abenteuerlich. Die Frauen verkauften Obst, Gemüse, frisches Fleisch und frischen Fisch und gekochte oder frittierte Speisen. Teilweise lagen die Waren am Boden. Es roch nicht mehr besonders gut und die Strasse war eher eine Lehmpiste, teilweise standen auch Lacken. Ich will das mal so ausdrücken: Es war echt grausig, aber auch total interessant. Und wenn etwas interessant ist, kann man zum Beispiel den Geruchssinn ganz gut mal für 10 Minuten ‚ausschalten‘. Damit kamen wir durch die Gasse ganz gut durch und auf einen breiteren Platz, auf dem es nicht mehr so unangenehm roch. Hier wurden auch hauptsächlich Kleider, Geschirr, Plastikwaren und ähnliches verkauft. Die Kleider dürften Second Hand Sachen gewesen sein. Teilweise waren sie gestopft und teilweise sah man ihnen an, dass sie aus den siebziger oder achtziger Jahren stammen dürften. Es stellt sich die Frage: „Werden unsere Altkleidersammlungen nach Kambodscha verkauft??“ Ich war auf der Suche nach einer neuen Hose, weil meine alte jetzt doch (endlich) den Geist aufgegeben hatte. Aber es ist nicht so einfach in einem Land, in dem die Menschen kaum so groß sind wie ich und vor allem nicht meine Körperfülle haben, eine Hose zu finden. In all den Läden am Weg in die Stadt fanden wir jedenfalls nichts. Im Ort selber gab es dann die üblichen Souvenirläden und Marktstände mit den ‚Elefantenhosen‘, den Pluderhosen, die alle das selbe Muster haben und die von allen Backpackern in ganz Asien getragen werden. Und dann stolperten wir in ein Sport-Outlet hinein und ich fand die perfekte Hose für mich. Es war die einzige, die es überhaupt wert war probiert zu werden, und sie hatte die richtige Länge, abzippbare Hosenbeine und genügend Taschen. Und sie war viel schöner, als meine alte! Glück muss man haben.

Sonnenaufgang in Srah Srang, Angkor

Sonnenaufgang in Srah Srang, Angkor

Der nächste Tag war der 24. Dezember. Weihnachten! Wir wollten ganz früh los, weil wir zum Sonnenaufgang in Ta Prohm sein wollten. Aber leider sind nicht alle Tempel schon so früh geöffnet und der ‚Tomb Rider Tempel‘ gehörte dazu. Also fuhren wir zum Srah Srang Wasserreservoir und kamen gerade noch rechtzeitig. Der Sonnenaufgang war wunderschön und es waren nicht so viele Menschen vor Ort. Wahrscheinlich waren auch schon viele wieder weg. Es war magisch. Der Himmel war orange und rot und der Wald wurde vom spiegelglatten Wasser reflektiert. Es war eine unheimlich Ruhe und Erhabenheit zu spüren und wenn ein großer Wasservogel mit langem Hals und langen Beinen über den See segelte zog er alle Aufmerksamkeit auf sich. Wir saßen einfach nur da und blickten auf das Wasser und das Farbenspiel am Himmel, bis die Sonne tatsächlich da war und uns hell und heiß wieder in die Wirklichkeit zurück brachte.

Ta Prohm gehört den Würgefeigen

Ta Prohm gehört den Würgefeigen

Aber dann war endlich die Zeit für Ta Prohm gekommen. Wir waren unter den ersten, die den Tempel eroberten und hatten dadurch auch noch das Gefühl ihn wirklich zu entdecken. In Ta Prohm wurden noch nicht alle Bäume gefällt. Nämlich jene Bäume, die die alten Mauern und Türme mit ihren Wurzeln umschlingen und zerstören. Es ist beeindruckend welche Kraft die Natur hat. Diese riesigen Würgefeigen, die sich mit ihren kräftigen Wurzeln an die Mauern klammern um nicht um zu fallen. Die Bäume sind so hoch, dass man die Wipfel kaum sehen kann und so dick, dass es mehrere Männer braucht, um den Stamm zu umklammern. In Ta Prohm kann man wunderbar über die großen Steinblöcke klettern und in alle möglichen versteckten Ecken vordringen. Immer wieder entdeckten wir neue interessante Blickwinkel und wenn wir uns umdrehten sah alles wieder ganz anders aus. Am frühen Morgen ist das Sonnenlicht auch noch nicht so hart und der Tempel sieht dann ganz anders aus. Es war ein wunderschönes Erlebnis mit Luzie diesen Tempel zu erobern. Noch schöner wäre es gewesen, wenn auch Felix mit dabei gewesen wäre. Diese Kletterpartie hätte ihm sicherlich gefallen, da waren wir uns mit Luzie einig.

Preah Khan, Überreste einer Tempelstadt, Angkor

Preah Khan, Überreste einer Tempelstadt, Angkor

In Preah Khan waren wir sicherlich schon eine Stunde zwischen den Steinblöcken herum gestiegen. Es gab verwunschene Gänge und halb verfallene Innenhöfe. Die Gebäude hatten Scheintüren und Scheinfenster und an den Seiten, die nicht so abgewittert waren, waren die Steinreliefs und Gravuren noch wunderschön zu sehen. Wir waren auch hier ziemlich früh und hatten zu Beginn unserer Tour den Tempel noch fast für uns alleine. Ich war so überwältigt, dass ich einen der Tempelwächter in Uniform meine Begeisterung mitteilte. Er schaute ganz verwundert, aber er verstand Englisch und fragte nach, ob wir dies und jenes den schon gesehen hätten. Hatten wir nicht. Das gab es ja gar nicht, noch mehr Wunder? Er war von dem Moment an unser Guide. Er zeigte uns einen halb verfallenen Raum, der das Trommeln auf den Brustkorb stark verstärkte. Er nannte ihn ‚Echoroom‘. Bei mir funktionierte es nicht. Da hatten wir die Theorie, dass das nur bei Buddhisten funktioniere – aber ich hatte scheinbar etwas falsch gemacht und schließlich ging es auch bei mir – ohne dass ich konvertieren musste!

Brahma oder doch Buddha? Preah Khan Tempel in Angkor

Brahma oder doch Buddha? Preah Khan Tempel in Angkor

Er erklärte uns auch, warum die Wandreliefs und -schnitzereien der religiösen Figuren so aussahen, als hätten sie einen Schatten, oder als ob zwei verschiedene Motive übereinander lagen: Der König, der diese Stadt erbauen ließ, war mit einer Hindu verheiratet, die während der ersten Bauphase starb. Er heiratete deren Schwester, die Buddhistin war. Unter ihrem Einfluss waren alle religiösen Darstellungen buddhistisch. Dann starb der König und sein Sohn aus erster Ehe wurde der neue König. Er war wie seine Mutter Hindu und nun wurden alle Buddhas in Brahmas umgewandelt. Brahma sitzt anders, hält seine Hände anders und er hat einen spitz zulaufenden Bart – das ist zumindest das, was ich mir gemerkt habe. Nun ist das nicht so einfach einen Buddha in einen Brahma zu verwandeln, es waren ja in Stein gemeißelte Darstellungen. Deshalb sieht man auch noch Buddha ‚durchscheinen‘.

Auch die beiden Königinnen waren in einen Tempel durch Statuen verewigt. Die eine war in einem Bereich, der noch intakt war, aber die zweite war ziemlich versteckt. Unser Guide führte uns in eine abgelegenere Ecke und durch einen halb verfallenen Torbogen durch. Zwischen den kreuz und quer liegenden Steinquadern konnte man im Halbschatten die Statue erkennen. Vor ihr lagen frische Blumen und Räucherstäbchen. Sie war also nicht vergessen.

Auf der Fahrt zu den Tempeln, Geschichte überall in Angkor

Auf der Fahrt zu den Tempeln, Geschichte überall in Angkor

Preah Khan wurde vom selben König erbaut, wie Ta Prom und Angkor Thom. Angkor Thom und Angkor Wat sind die wichtigsten (und touristischsten) Komplexe in Angkor. Wir wollten uns die beiden für die letzten zwei Tage aufheben. Sie sind den ganzen Tag über von tausenden Touristen überschwemmt und man findet kaum noch ruhige Plätze. Aber man sollte sie trotzdem gesehen haben. Was Luzie allerdings noch immer nicht hat. Und das kam so: Wie gesagt wollten wir uns diese Tempelanlagen für den Schluß aufheben. Doch dann ging es mir nicht so gut. Ich hatte ziemlich argen Durchfall und so sagten wir einen Besichtigungstag ab. Dann bekam ich sehr hohes Fieber und musste ins Krankenhaus. Luzie wollte die Tour alleine auch nicht machen und so müssen wir noch einmal nach Angkor. Aber das macht gar nichts – ich glaube ich könnte 10 Mal auch her fahren. Und Beng Mealea will ich mir unbedingt auch noch einmal ansehen! Ganz viele Fotos gibt es hier: Angkor – Impressionen

Im Krankenhaus wurde ich wieder aufgepäppelt. Ich bekam Infusionen, fiebersenkende Mittel und zwei verschiedene Antibiotika. Der Arzt meinte, ich müsse wohl zwei Tage da bleiben, aber wir hatten am Nachmittag ja unseren Flug nach Laos! Nach einigem Hin und Her konnte ich doch schon nach einer Nacht wieder ‚auschecken‘. Ich bekam alle Medikamente in Tablettenform und die Rechnung mit. 1.300 Euro!!! Gott sei Dank hatte ich die Reisekrankenversicherung abgeschlossen!!

Luzie hatte mit der Versicherung alles geregelt. Sie hatte auch alles zusammen gepackt und hergerichtet, damit wir gleich zum Flughafen könnten, wenn ich aus dem Krankenhaus kommen würde. Über all das war ich unheimlich froh! So richtig fit war ich nämlich noch nicht …